Haferdrink die alternative zur Kuhmilch?


Bevor ich jetzt dafür angegangen werde, den undifferenzierten Schnellschussvideos von Unge (Milch ist Gift!!!111elf) Aufmerksamkeit zu geben, möchte ich betonen, dass der Grund für den Blogeintrag nicht ganz so einfach darauf zurückzuführen ist…

Warum jetzt Milchalternativen?

Auf dem Weg zur Arbeit höre gerne Podcasts, unter Anderem auch die Lästerschwestern. In dem Podcast geht es hauptsächlich um „Influencer“ die sich danebenbenehmen und hier für ihr Verhalten getadelt werden und die Zuhörer wachrütteln soll, nicht immer alles so zunehmen, wie es dargestellt wird.

Im Letzten Podcast (der nach dem Doppel Video von Unge und seiner Milchverteufelung) wurde das Thema auch angesprochen, mit dem Unterschied, dass auf die Verträglichkeit und den Tierschutz eingegangen wurde. Zwei Dinge, bei denen ich hellhörig wurde.

Tier- und Umweltschutz haben bei mir oberste Prio, wenn ich etwas wie Fleisch und Eier kaufe. Bei Milch habe ich mir aber nie Gedanken gemacht (shame on me!). Auch beim Punkt Verträglichkeit muss ich sagen, dass ich mit dem Älterwerden Milch weniger gut vertrage, als noch als Kind.

Wenn ich morgens eine Schale Müsli mit Kuhmilch esse/trinke fängt mein Magen an zugrummeln.

Und genau hier wurden jetzt Mandelmilch, Sojamilch und Hafermilch angesprochen. Da Hafermilch (Haferdrink genannt) nur geringfügig mehr kostet, als normale Milch, habe ich ihr nun eine Chance gegeben.

Der Selbstversuch

Als langjähriger Milchtrinker bin ich natürlich sehr voreingenommen, was den Geschmack angeht. „Milch hat genau so zu schmecken, wie sie schmeckt.“ – Nein… sind wir ehrlich, der Geschmack wurde in den letzten Jahren um ein Vielfaches lascher und hat mit Milch aus dem Euter nichts mehr zu tun. Also gib mir den Haferdrink!

Pur: Natürlich muss das Produkt erstmal probiert werden, so wie es ist. Ich hatte es aber im Kühlschrank, weil ich kalte Milch einfach leckerer finde… so viel vorweg.

Die Farbe ist dunkler als von Kuhmilch. Vergleichbarer Unterschied von weißen Papier und recyceltem Papier. Geruchlich eher neutral nicht wirklich penetrant, aber geschmacklich Welten voneinander entfernt.

Der Hafertrink macht seinem Namen alle Ehre. Er schmeckt nach Hafermilch, also die Milch nach dem Müsli.

Erdbeermilch: Da wir den Grundgeschmack haben, muss nun festgestellt werden, wie es sich in Verbindung unter für mich normaler Verwendung verhält. Als erstes gemischt mit Erdbeermilchpulver.

Während der Geschmack beim trinken selbst keinen Unterschied zwischen normaler Erdbeermilch mit Milch hat, bleibt beim Nachgeschmack die Hafernote. Im ersten Moment ist das natürlich gewöhnungsbedürftig, aber ich denke dabei einfach an Müsli. Geht also für mich vollkommen klar.

Müsli und Cornflakes: In Kombination mit Müsli punktet der Haferdrink auf ganzer Linie. Während normale Milch den Müsligeschmack eher verwässert, unterstützt der Haferdrink den Geschmack und das Müsli schmeckt einfach geiler. Sorry, aber ist so^^

Das gleiche gilt für Cornflakes. Das Frühstückserlebnis wird mit dem Haferdrink auf den nächsten Level gehoben und schmeckt noch besser.

Fazit

Es handelt sich hierbei natürlich nur um einen Ersteindruck. Für mich persönlich muss ich sagen, dass der Haferdrink eine echte alternative zu Kuhmilch ist. Da ich Milch allgemein nur für Müsli, Cornflakes und in Form von Erdbeermilch konsumiere. Mein Verbrauch ist aber eher gering, weswegen am Ende oftmals ein halber Liter Milch einfach weggeschüttet wird (shame on me again), weil sie schlecht geworden ist.

Ich werde wohl beim Haferdrink vorerst hängen bleiben, sofern nicht irgendwelche Langzeitfolgen bei mir auftreten. Wenn ich mit damit andere Sachen wie zB. Kartoffelpüree oder Milchreis machen werde, gibt es dazu natürlich auch einen Blogeintrag.

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