Blu-Ray und die Spieleindustrie


Heute gab es ein schönes Bild, das die PC-Retail Version von GTA V zeigt. Ich wusste nicht ob ich lachen, weinen und mich aufregen sollte. Aber ich tendiere doch eher zu „aufregen“.

Betrachten wir mal die Konsolen. Die Playstation 3 nutzte schon Blu-Rays, das Nachfolge-Modell Playstation 4 blieb bei der Entscheidung. Microsofts Xbox 360 setzte noch aufs falsche Pferd, die DVD bzw. HD-DVD als externes Laufwerk. Dennoch merkte auch Microsoft am Ende, dass es keine Zukunft für das Medium gibt und ersetzte es mit der XboxOne komplett durch Blu-Rays.

Die Wii und WiiU lasse ich mal außen vor – Nintendo kocht sowieso sein eigenes Süppchen und das ist gut so.

Für PC Spieler gab es bis 1998 nur CDs als Spieldatenträger (nach der Disketten-Ära). Ab 2000 wurden diese allmählich vom Markt verdrängt und durch DVDs ersetzt. Anfangs nur eine DVD, ab und zu mal 2 und höchstens 3. Mittlerweile sind die Spiele jedoch um ein Vielfaches an Speicherplatz herangewachsen, sodass die DVD als Medium eigentlich schon längst hätte ersetzt werden müssen.

7 DVDs sind einfach zu viel. Und das Argument „Bedenke, dass nicht jeder ein Blu-Ray-Laufwerk hat“ kann und darf ich nicht akzeptieren. Ansonsten könnte ich gegenargumentieren: „Ja, aber Bloodbourne kommt nur für die Playstation 4. Bedenke, dass nicht jeder eine Playstation 4 besitzt“ – Dann ist das halt so, aber es darf doch nicht den Fortschritt ausbremsen und eine unnötige Anzahl an Plastikscheiben nach sich ziehen. Wo kommen wir denn da hin? Ist ja nicht so, dass ein Blu-Ray-Laufwerk unbezahlbar ist. Es gibt schon gute und günstige um die 50 Euro.

Die Gamesindustrie ist ein wichtiger und Einflussreicher Teil der Medienlandschaft. In diesem Fall sollte sie die Macht nutzen und die DVD endlich aus den Regalen verbannen. So leid es mir auch um das Medium tut.

Soviel dazu, ich freue mich schon darauf die 7 DVDs meiner GTA V Version am Release-Tag nacheinander einlegen zu dürfen, NICHT!

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